Motivation. Inspiration. Veränderung.

Ist persönliche Veränderung möglich! Wenn ja, wie?

Indem wir etwas anderes tun als bisher. Was durch unsere Sinne „gefüttert“ und geprägt wird, wie dadurch Gewohnheiten entstehen, die uns entweder unterstützen in dem was wir erreichen wollen oder eher hinderlich sind.

 

Darum ist Motivation der Schlüssel für jede Veränderung.

 

Jede Veränderung ist schwer und meistens reicht die Motivation nicht aus. Jeder kennt dieses Phänomen. Nicht zuletzt vom Silvesterabend. An diesem besonderen Tag nehmen wir uns jede Menge vor: Mit dem Rauchen aufhören, die Ernährung umstellen, mehr Sport treiben und die Karriereleiter erklimmen.

 

Dann starten wir hoch motiviert in das neue Jahr, aber die Veränderungen werden immer schwieriger. Ohne Zigaretten fühlen wir uns gestresst, richtig kochen dauert zu lange und für Sport bleibt ohnehin keine Zeit.

Die Rückschläge nagen noch mehr an der Motivation und irgendwann sind die guten Vorsätze vergessen.

Aber warum ist das so?

 

Unser Unterbewusstsein verdrängt die Motivation. Letztlich resultiert die mangelnde Motivation aus unserem Unterbewusstsein. Es ist nichts anderes als ein Speicher, in dem wir eine Vielzahl von Situationen jeweils mit einem Verhalten verknüpfen, das sich als richtig erwiesen hat.

Wenn wir nach einem langen Arbeitstag in wenigen Minuten eine Tiefkühlpizza zubereiten und das mit Erfolg, haben wir ein leckeres Essen und noch genügend Zeit zum Entspannen.

Nach kurzer Zeit wird Fast-Food nach der Arbeit zu einer Gewohnheit – genauso aber auch das Pölsterchen auf der Hüfte. Wollen wir nun auf einmal abnehmen und verändern dazu radikal unsere Ernährung, merken wir die Folgen schnell. Wir sind missgelaunt, weil wir auf etwas verzichten müssen. Vielleicht fühlen wir uns schlapp. Und wirklich schnell verlieren wir die zusätzlichen Pfunde auch nicht.

 

Wir scheinen uns voll und ganz gegen die Veränderung zu sträuben und schon schwindet die Motivation und Gewohnheiten kehren zurück.

 

Tatsächlich wollten wir aber lediglich zu viel. Die radikale Veränderung hat einen Alarmzustand in unserem Unterbewusstsein ausgelöst und darum konnten wir nicht lange durchhalten.

Wie von selbst wechseln wir wieder zu einem verhalten, das wir als besser bzw. angenehmer empfinden. Das muss allerdings nicht sein.

Es gibt einen Weg, um das Unterbewusstsein zu beeinflussen und Gewohnheiten zu verändern. Am einfachsten lässt sich das anhand der Ernährung erklären.

Das Unterbewusstsein trainieren und mit Motivation abnehmen Um den hinderlichen Einfluss unseres Unterbewusstseins auf unsere Motivation zu reduzieren, müssen wir es trainieren.

Das geht nicht per sofort, denn wenn die jeweilige Veränderung zu krass ist, wird unser Unterbewusstsein Unbehagen auslösen und uns damit dazu bringen, wieder in alte Verhaltensmuster zu verfallen.

Daher müssen wir uns zunächst neue Verhaltensmuster antrainieren. Wir müssen uns praktisch programmieren.

speiseplan

 

Ernährung

Wollen wir beispielsweise unsere Ernährung verändern, dürfen wir sie nicht von jetzt auf gleich komplett umstellen.

Wir müssen einzelne Gewohnheiten ändern. Unter anderem kann man zunächst auf Soft- Drinks verzichten und stattdessen Wasser trinken. Daran lässt sich auch jederzeit leicht denken. Vor allem muss man sich nicht übermäßig dazu zwingen.

Mit jedem Mal wird sich dabei mehr und mehr in unser Unterbewusstsein einprägen, dass wir Wasser wollen, wenn wir Durst haben.

So bekommen wir irgendwann keinen Durst mehr auf Cola, sondern auf Wasser. Die Motivation dazu, stellt sich ab da an automatisch ein – genauso wie wir automatisch zum Wasser greifen. Gleichzeitig wird uns dieser Teilerfolg Auftrieb geben, so dass die nächste Veränderung bereits leichter möglich ist. Letztlich gelingt dann auch die Umstellung der Ernährung – ohne den Verzicht zu spüren.

 

Mehr Motivation mit einer schrittweisen Veränderung

 

Das Geheimnis liegt also in einer schrittweisen Veränderung. Nach und nach lassen sich geänderte Verhaltensweisen in unser Unterbewusstsein aufnehmen, so dass wir uns nicht mehr auf sie konzentrieren müssen. Wir verhalten uns dann unbewusst bereits so, wie wir es wollten.

Und so lässt sich nicht nur relativ einfach die Ernährung umstellen. Dieses Prinzip lässt sich auf viele Aspekte übertragen.

Ernährung umstellen

Außerdem hat das Programmieren des Unterbewusstseins gleich zwei Vorteile:

  • Zum einen benötigen wir weniger Motivation für eine kleine Veränderung. Sie lässt sich eben leichter verinnerlichen und in das Unterbewusstsein aufnehmen.
  • Zum anderen erhöhen die kleinen Erfolge jeweils die bereits vorhandene Motivation. Dadurch empfinden wir die Veränderungen nicht nur als leichter, wir haben auch weniger das Gefühl auf das Vorherige zu verzichten.

So wird der Prozess der Veränderung zum Selbstläufer – und wäre das nicht wunderbar?

gertraud-by fitgesund und karriere

 

Für Fragen & Anregungen

  Bitte hier über das Kontaktformular

 

Was mich motiviert, ist der Wunsch, in noch vielen Jahren eine fitte, gesunde und mobile Frau zu sein, der die Enkel nicht davonlaufen.